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	<title>DemokratieZweiNull &#187; Twitter</title>
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	<description>Wahlkampf im Web</description>
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		<title>Social Media &#8211; Obama geht in die in die zweite Runde</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Dorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[DemokratieZweiNull]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem erfolgreichen Social-Media-Wahlkampf von Barack Obama in den USA und dem Sieg herrschte zunächst unerwartete Funkstille seitens des Weißen Hauses. Nur noch vereinzelt wurden nach dem 5. November Tweets abgesetzt. Schnell machte sich Enttäuschung unter den Followern breit. Kritik am plötzlichen Schweigen Obamas wurde laut. Warum eine so erfolgreiche Kommunikationsstrategie ohne ein Wort beendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Social-Media-Wahlkampf von Barack Obama in den USA und dem Sieg herrschte zunächst unerwartete Funkstille seitens des Weißen Hauses. Nur noch vereinzelt wurden nach dem 5. November Tweets abgesetzt. Schnell machte sich Enttäuschung unter den Followern breit. Kritik am plötzlichen Schweigen Obamas wurde laut. Warum eine so erfolgreiche Kommunikationsstrategie ohne ein Wort beendet wurde, konnten viele nicht nachvollziehen.</p>
<p>Die Gründe für die Sendepause waren offensichtlich verwaltungstechnischer Natur. Zwar unterzeichnete der Präsident bereits am 21. Januar einen Erlass, indem er alle Abteilungen und Behörden dazu aufrief, ein System der Transparenz, Beteiligung der Öffentlichkeit und Zusammenarbeit zu schaffen, die bürokratische Umsetzung dauerte jedoch etwas länger. Schwierigkeiten bereiteten unter anderem Hürden innerhalb der Institutionen, die bisher eigentlich verhindern sollten, dass Mitarbeiter sich an  ihrem Arbeitsplatz in die 2.0-Welt einloggten.</p>
<p>Erst gute fünf Monate später konnte deshalb die Social-Media-Offensive des Weißen Hauses  in die in die zweite Runde gehen. Am ersten Mai sendete „whitehouse“ via Twitter die erste offizielle 140-Zeichen Meldung der Obama-Administration. Inhalt der Botschaft waren Verweise auf Foren in denen sich die Bürger über die Schweinegrippe informieren konnten.</p>
<p>Zudem veröffentlichte der amtierende amerikanische Präsident pünktlich zu seinen 100 Tagen im Amt Bilder auf Flickr. Auf über 300 Fotos können wir das Arbeits- und Privatleben des Präsidenten online nachvollziehen.<br />
Die Bilder zeigen ihn als verantwortungsvollen Präsidenten, als Sportler oder liebevollen Familienvater und Ehemann. Auch in anderen Social Networks ist die amerikanische Verwaltung inzwischen vertreten. Insgesamt eröffneten bisher 30 staatliche Behörden inklusive dem Weißen Haus einen eigenen Facebook-Account. Und auch auf Youtube und MySpace existieren inzwischen Channels.</p>
<p>In Deutschland ist man bisher noch nicht so weit in die Social-Media-Welt vorgedrungen. Weder existiert ein Merkel-Flickr-Stream, noch ist das Bundeskanzleramt via Twitter oder auf Youtube und Facebook vertreten. Inwieweit solche Kommunikationsinstrumente in Deutschland Erfolg hätten, ist ohnehin noch zweifelhaft. Abgesehen von bürokratischen Hindernissen, gilt es auch kulturelle Hürden zu überwinden.</p>
<p>Die deutschen Social-Media-Nutzer sind zunächst vor allem an Ergebnissen von Merkels Handeln, sowie am Dialog über ihre Politik interessiert und weniger an ihrer rein bildlicher Dokumentation. Einen bloßer Merkel-Flickr-Stream wäre deswegen wohl eher unattraktiv. Ein Twitter-Account der Kanzlerin könnte dagegen auf mehr Interesse stoßen. Über diesen Kanal wäre es Angela Merkel und einzelnen Regierungsmitgliedern möglich, wichtige aktuelle News oder Links zu Informationsseiten schneller publik zu machen. Auch über Facebook wäre das denkbar.</p>
<p>Bei beiden Instrumenten stellt sich jedoch die Frage, inwieweit hier tatsächlich ein konstruktiver Dialog geführt werden kann. Das Angela Merkel &#8211; oder vielmehr ihre Berater &#8211; posten und twittern würden, halte ich noch für möglich, dass sie auf alle Reaktionen auch eingehen könnten, für wünschenswert aber unrealistisch.</p>
<p>Einmal im Amt bleibt dafür meist keine Zeit mehr. Ohne Engagement aber stirbt der Dialog und die Accounts werden zu reinen Informationskanälen. Es stellt sich die Frage, inwieweit 2.0-Instrumente dann nicht zu 1.0-Instrumenten werden.</p>
<p>Auch Barack Obama hat nach seinem Sieg bisher nur noch selten getwittert. Einmal um mitzuteilen, dass man nun dem Weißen Haus auf Twitter folgen kann.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/s.php?q=white+house">http://www.facebook.com/s.php?q=white+house</a><br />
<a href="http://twitter.com/whitehouse">http://twitter.com/whitehouse</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse">http://www.flickr.com/photos/whitehouse</a></p>
<p><span style="color: #888888;">[Foto auf der Startseite: Official Whitehouse Photo Stream]</span></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Social+Media+--+Obama+geht+in+die+in+die+zweite+Runde+http://demokratiezweinull.de/?p=476" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Social+Media+--+Obama+geht+in+die+in+die+zweite+Runde+http://demokratiezweinull.de/?p=476" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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		<title>Gastbeitrag bei doit-online</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 09:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass der geglückte Wahlkampf von Barack Obama in die Geschichte eingehen wird, steht fest. Web-Enthusiasten schwärmen vom Internet-Präsidenten und schreiben der Tatsache, dass Obama das Web 2.0 als Dialogkanal genutzt hat, zentrale Bedeutung zu. Fest steht: Obama hat die Klaviatur des Social Web in bisher beispielloser Art und Weise genutzt. E-Mail, Facebook und Twitter: Obama [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der geglückte Wahlkampf von Barack Obama in die Geschichte eingehen wird, steht fest. Web-Enthusiasten schwärmen vom Internet-Präsidenten und schreiben der Tatsache, dass Obama das Web 2.0 als Dialogkanal genutzt hat, zentrale Bedeutung zu. Fest steht: Obama hat die Klaviatur des Social Web in bisher beispielloser Art und Weise genutzt. E-Mail, Facebook und Twitter: Obama war omnipräsent und nutzte neuen Methoden der Wähleransprache. <a href="http://www.doit-online.de/cms/do+it.themen/IT+%b6+Internet?serie=&amp;detailid=7550">Unser Gastbeitrag &#8220;Mit Microtargeting und Social Networking zum Super-Wahlkampf?&#8221; bei doit-online.de </a>fasst zusammen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gastbeitrag+bei+doit-online+http://bit.ly/2qH5PN" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gastbeitrag+bei+doit-online+http://bit.ly/2qH5PN" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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		<title>Gefahren beim Wahlkampf im Web</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 13:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[DemokratieZweiNull]]></category>
		<category><![CDATA[Dos and Don'ts für Parteien]]></category>
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		<description><![CDATA[In den nächsten Tagen werde ich mich mit DemokratieZweiNull noch intensiver befassen als in den Wochen zuvor &#8211; in Vorbereitung auf den Sympra-Vortrag bei unserem &#8211; inzwischen praktisch ausgebuchten &#8211; Event am 25. März in Stuttgart sowie auf mehrere Fachbeiträge für unterschiedliche Onlinemedien. Einige Gedanken aus dieser persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema möchte ich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen werde ich mich mit DemokratieZweiNull noch intensiver befassen als in den Wochen zuvor &#8211; in Vorbereitung auf den Sympra-Vortrag bei unserem &#8211; inzwischen praktisch ausgebuchten &#8211; Event am 25. März in Stuttgart sowie auf mehrere Fachbeiträge für unterschiedliche Onlinemedien. Einige Gedanken aus dieser persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema möchte ich an dieser Stelle immer wieder vorab teilen. Heute: die drei größten Gefahren, die Social Media als Wahlkampfinstrument für die deutschen Parteien und Politiker mit sich bringen.</p>
<p><strong>1. Die Gefahr der Überschätzung. </strong>Obamas Paradebeispiel eines internetbasierten Wahlkampfes ist verführerisch &#8211; und zugleich ein Zerrbild in mehrfacher Hinsicht. Erstens: Das rapide Wachstum der neuen Kommunikationsplattformen im Internet verstellt den Blick aufs Wesentliche &#8211; die Medien beteiligen sich im Moment ungehemmt am rauschenden Hype. Wer neulich noch auf Twitter und Facebook herabblickte, der schreibt heute von der großen Revolution im Wahlkampf durch das vermeintlich völlig neue Qualität annehmende Medium Internet. Das &#8211; übertriebener Hype &#8211; zum Einen. Der Gipfel: Obama habe den Wahlkampf im Internet gewonnen, so heißt es in zahlreichen Medienberichten. Doch hat er? Hatte das Web wirklich den überwiegenden Anteil am Wahlsieg? Ich denke nein, es waren vielmehr zwei Faktoren entscheidend: Zum einen das Charisma des Kandidaten und zum anderen der gelungene Gesamtmix der Kommunikationsinstrumente. Das bedeutet für Deutschland Zweierlei: Zum einen ist ein zum Scheitern verurteilter Kandidat von der Hinterbank um ein Ministerpräsidentenamt kein charismatischer Obama (q.e.d.), zum anderen sind die Deutschen bei der Nutzung von Social Networks &#8211; und wohlgemerkt insbesondere auch Twitter &#8211; weltweit betrachtet keinesfalls führend, sondern hintendran (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,612124,00.html" target="_blank">aktuelle Zahlen bei Spiegel Online</a>). Wahlkämpfer sollten dies bedenken und ihre Ressourcen entsprechend einteilen: Social Media sind anno 2009 ein aufkeimender Massenmarkt, aber einer, der nur in Ausnahmefällen heute schon operativ Kampagnen mit wirklich entscheidender Wirkung dienen kann.</p>
<p><strong>2. Die Gefahr des Kontrollverlusts.</strong> Zwar <a href="http://www.twitpic.com/1uwro" target="_blank">bin ich kein Verfechter</a> der im Rahmen der Webciety auf der CeBIT jüngst an die Wand geworfenen These, dass Social Media als Marketinginstrument den Kontrollverlust bedeuten. Diese Gefahr droht nämlich nicht, wenn Personen, Unternehmen oder Organisationen mithilfe von Blogging, Microblogging und Social Networking über einen längeren Zeitraum mit zahlreichen, in sich schlüssigen, kontinuierlichen und authentischen Beiträgen ein Image, ein Gesicht gegenüber der Web-2.o-Öffentlichkeit aufbauen. Dann werden diese Personen oder Institutionen ganz im Gegenteil öffentlich gefestigt und gesetzt, mithin weitaus schwerer angreifbar sein als ohne Social-Media-Aktivitäten. Aber: Die Gefahr des Kontrollverlusts droht durchaus, wenn aus Gewohnheit spontan sendungsbewusste Personen ganz plötzlich neue Kommunikationsmittel an die Hand bekommen und ohne Strategie nutzen, mit deren Umgang sie nicht vertraut sind. Nutzt ein Kommunalpolitiker, dessen flotte Wahlkampfsprüche bisher nur im Hinterzimmer von &#8220;Zum Hirschen&#8221; vernommen und später per Mundpropaganda  kolportiert wurden, plötzlich Blogs und Twitter, so sollte er wissen, was er tut &#8211; weil er sonst seiner Partei und sich selbst sehr großen Schaden zufügen kann. Schließlich kann jeder noch so schnell abgeschickte Tweet sehr rasch weltweit Echo finden, wenn er nur genug Brisanz hat. Schlimmstenfalls erweist ein unerfahrener Nachwuchspolitiker seiner Partei via Twitter &amp; Co. also rascher einen nachhaltigen Bärendienst, als dies ohne die neue Web-2.0.-Kommunikation möglich wäre. Noch brisanter: Oft sitzen heute Web-2.0-Nutzer in eigentlich nicht online übertragenen Veranstaltungen und twittern oder bloggen live &#8211; so wandert eine unbedachte, polemische Äußerung ohne Zutun des Urhebers rascher im Netz als je zuvor. Umgekehrt gilt zu allem Überfluss: Sich über Nacht via Social Media eine hervorragende Reputation aufbauen zu können ist eine Illusion &#8211; auch im Web 2.0 schauen Multiplikatoren und begehrte Zielgruppen sehr wohl darauf, was hinter der Fassade steckt. Der Vergleich mit dem realen Leben liegt nahe: Ein Mensch, der sich über Jahre hinweg kontinuierlich in Verbänden, Parteien, Wohltätigkeitsorganisationen etc. engagiert, wird leichter ohne größere Folgen einmal ins Fettnäpfchen treten können ohne damit langfristig Imageschaden zu nehmen als ein gänzlich unbekannter Mensch, der plötzlich vor Millionenpublikum im TV auftreten darf und darauf nicht vorbereitet ist.</p>
<p><strong>3. Die Gefahr des Konzerts ohne Dirigenten und der Gesichtlosigkeit.</strong> Auch wenn die Parteien neue, auf Social Networking ausgerichtete Websites aufsetzen und Gruppen in Social Networks gründen: Im Grundsatz sind Social Media eine dezentrale Angelegenheit. Wer im Social Web ein wichtiger Knotenpunkt ist und das Sagen hat, dies hat bis heute häufig wenig mit den außerhalb des Web geltenden Hierarchien und Stukturen zu tun. Das ist zunächst einmal nichts Schlimmes und funktioniert in manchen Branchen erstaunlich gut. In der Medienbranche etwa, wo immer mehr traditionell &#8220;mächtige&#8221; Journalisten, die in den vergangenen Jahren auf Facebook, Twitter &amp; Co. wenig gehalten haben, inzwischen bemerken: Sie kommen doch nicht daran vorbei, weil sonst andere Multiplikatoren &#8211; redaktionelle No-Names &#8211; plötzlich die neuen Mächtigen werden. In der deutschen Politik kann ich solche Tendenzen noch nicht erkennen. Ich sehe hier zwei voneinander unabhängige Lager: Zum einen Nachwuchspolitiker und einige Enfants Terribles, die von sich aus unkonventionell und frisch genug sind, im Web 2.0 Wind zu machen. Um diese Gruppe mache ich mir wenig Sorgen &#8211; sie wird mit den neuen Kommunikationskanälen wachsen, sie sich zu eigen machen und die etablierten Politiker mitunter das Fürchten lehren &#8211; siehe Punkt 2. Stirnrunzeln kommt bei mir eher auf, wenn ich mir die Aktivitäten der politischen Gruppe ab MdB aufwärts ansehe: Hier herrscht in weiten Teilen Lieblosigkeit im Umgang mit dem Web 2.0, man beauftragt die Agentur der Wahl, stampft Plattformen aus dem Boden und hofft dem Trend so gerecht zu werden. Echte Kommunikation sieht anders aus, und konzertiert ist dieses Vorgehen nicht. Damit Wahlkampf im Web wirklich funktioniert braucht es echte, persönliches Engagement und das gemeinsame Ziehen am gleichen Strang. Junge Wilde und die politisch Etablierten sollten den politischen Dialog im Web gemeinsam führen &#8211; sonst droht die Gefahr von Auseinanderdriften, Misstönen und Gesichtslosigkeit.</p>
<p><span style="color: #888888;">[Foto hier und Teaserfoto zum Thema auf Startseite: the squirrel | photocase.com]</span></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gefahren+beim+Wahlkampf+im+Web+http://bit.ly/wvQoD" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gefahren+beim+Wahlkampf+im+Web+http://bit.ly/wvQoD" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Super-Wahljahr ist super</title>
		<link>http://demokratiezweinull.de/2009/03/warum-das-super-wahljahr-super-ist/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 11:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Kurth</dc:creator>
				<category><![CDATA[DemokratieZweiNull]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Steilvorlage hätte besser nicht sein können:  Die seit langem wichtigste Präsidentenwahl in den USA gewinnt Obama nicht zuletzt dank des gekonnten Einsatzes von Web-2.0-Instrumenten.  Im Superwahljahr wollen auch die deutschen Politiker in diese Erfolgsspur treten und nutzen vor allem den Micro-Blogging-Dienst Twitter für ihre Kommunikation. Die Volksvertreter in spe hoffen, über diesen Kanal Zielgruppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Steilvorlage hätte besser nicht sein können:  Die seit langem wichtigste Präsidentenwahl in den USA gewinnt Obama nicht zuletzt dank des gekonnten Einsatzes von Web-2.0-Instrumenten.  Im Superwahljahr wollen auch die deutschen Politiker in diese Erfolgsspur treten und nutzen vor allem den Micro-Blogging-Dienst Twitter für ihre Kommunikation. Die Volksvertreter in spe hoffen, über diesen Kanal Zielgruppen zu erreichen, die sich klassischen Wahlkampfinstrumenten wie Frühschoppen oder Diskussionsrunden im TV bewusst entziehen. Mein subjektiver Eindruck ist, dass die Gruppe der Politiker neben den Online-Professionals inzwischen zu den stärksten Kräften (wie es Politiker so schön formulieren) in der Twitter-Gemeinde zählt.</p>
<p>Aber auch die Social Media selbst, wie die Kommunikations-Dienste des Web 2.0 genannt werden, profitieren: Zu den Nutzern gehören inzwischen nicht mehr nur Leute, die sowieso den ganzen Tag online sind, weil sie Webseiten programmieren oder Online-Shops betreiben. Social Media sind nicht zuletzt dank des Super-Wahljahres auf dem Sprung in die Masse. Deswegen finde ich das Super-Wahljahr auch in dieser Hinsicht super.</p>
<p>Und egal, wer letztlich aus den Wahlen als Sieger hervorgeht – es bleibt auch 2010 spannend: Dann zeigt sich, ob das Engagement im Web 2.0 für die Politik in 2009 nur ein Mittel zum Zweck, nämlich den Stimmenfang ist, und die Blogs und Twitter-Accounts nach dem Schließen der Wahllokale veröden.  Dann hätten die Politiker den Medienwandel nicht verstanden.</p>
<p><span style="color: #888888;">[Foto auf Startseite: aremac/photocase.com]</span></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Das+Super-Wahljahr+ist+super+http://bit.ly/1tLX" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Das+Super-Wahljahr+ist+super+http://bit.ly/1tLX" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Twitter ist nicht zu schlagen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 17:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[DemokratieZweiNull]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Gestern massiv Follower verloren. Unpolitischer werden?&#8221; Mit diesem Tweet erregte Oliver Fraederich, ein mir bis heute Früh gänzlich unbekannter CDU-Kommunalpolitiker aus Lübeck, mein Interesse. Denn nicht jeder Twitter-Nutzer ist begeistert, wenn über Politik getwittert wird. Daher interessierte ich mich näher für die Erfahrungen, die Fraederich mit Twitter im Wahlkampf gesammelt hat, und bot ihm kurzerhand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gestern massiv Follower verloren. Unpolitischer werden?&#8221; Mit <a href="http://twitter.com/o_fraederich/status/1257595654" target="_blank">diesem Tweet</a> erregte <a href="http://www.fraederich.eu/" target="_blank">Oliver Fraederich</a>, ein mir bis heute Früh gänzlich unbekannter CDU-Kommunalpolitiker aus Lübeck, mein Interesse. Denn nicht jeder Twitter-Nutzer ist <a href="http://twitter.com/demokratie20/status/1258444818" target="_blank">begeistert</a>, wenn über Politik getwittert wird. Daher interessierte ich mich näher für die Erfahrungen, die Fraederich mit Twitter im Wahlkampf gesammelt hat, und bot ihm kurzerhand ein Twitter-Interview an. Das ist ein Interview, bei dem alle Fragen und Antworten via Twitter formuliert werden, und das in Echtzeit. Dies bedingt auch, dass weder Fragen noch Antworen länger als maximal 140 Zeichen sein können (in unserem Fall noch weniger, da alle Elemente mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter#Hashtag" target="_blank">Hashtag</a> #demo20live gekennzeichnet werden mussten).  Das Twitter-Interview fand heute in der Zeit von 14.30 Uhr bis kurz nach 15 Uhr live statt. Fragen und Antworten sind über den Twitter-Hashtag #demo20live via search.twitter.com <a href="http://search.twitter.com/search?q=&amp;ands=&amp;phrase=&amp;ors=&amp;nots=&amp;tag=demo20live&amp;lang=all&amp;from=&amp;to=&amp;ref=&amp;near=&amp;within=15&amp;units=mi&amp;since=2009-02-27&amp;until=2009-02-27&amp;source=&amp;rpp=50" target="_blank">auffindbar</a>. Der Einfachheit halber fassen wir das Gespräch jedoch auch hier im Blog zusammen:</p>
<p><em><a href="http://twitter.com/demokratie20" target="_blank"><strong>demokratie20:</strong></a> Guten Tag, wir freuen uns, dass es mit unserem Mini-Twitter-Interview klappt. </em><br />
<a href="http://twitter.com/o_fraederich" target="_blank"><strong>o_fraederich:</strong></a> Freue mich auch. Ganz ungewohnt, so was.</p>
<p><em>Wir kennen uns erst drei Stunden und nur via Twitter, bleiben wir beim Du?</em><br />
Klar. Finde das &#8220;Sie&#8221; auch sehr untwitterig.</p>
<p><em>Stimmt. Was zu der Frage führt: Ändert sich durch Twitter der Umgangston unter den Politikern?</em><br />
Eher wird der normale Umgangston öffentlicher. Abseits Zeitung und TV geht man ja auch lockerer miteinander um.</p>
<p><em>&#8230;weil es abseits von Zeitung und TV nicht öffentlich ist. Hier bei Twitter schon. Und Twitter vergisst nichts.</em><br />
Stimmt, da geht man schon ein Risiko ein. Man muss straight bleiben. Sollte aber eigentlich kein Problem sein.</p>
<p><em>Demnach geht in Deinem Umfeld tatsächlich nichts schief beim politischen Twittern? Falls doch: Was?</em><br />
Kommunalpolitik ist schwer zu vermitteln. Von meinen Followern sind vielleicht 20 Lübecker. Interessant für Rest?</p>
<p><em>Verfehlt Kommunalpolitik auf Twitter demnach nicht einfach die Zielgruppe? Warum kommunizierst Du sie dann hier? </em><br />
Ich will öffentl. zu &#8220;stellen&#8221; sein. Und andere Themen behandle ich ja auch. Zielgruppe sind alle polit.Interess.</p>
<p><em>Ist der politische Dialog via Twitter nicht undurchschaubar? Wer ist echt, welcher Nutzer ist gefälscht?</em><br />
Würd mal ganz naiv behaupten, dass es real nachprüfbar ist. Und die Fakes meist recht durchschaubar. Reply hilft.</p>
<p><em>Was bedeutet Twitter in Sachen Bürgernähe? Haben Dich bereits Lübecker erstmals via Twitter kontaktiert?</em><br />
Meist real world: &#8220;Sie &#8216;twittern&#8217; ja auch, hab ich gehört. Toll.&#8221; Melden sich aber (noch) nicht selbst an. ;)</p>
<p><em>Ist Twitter für Deinen Wahlkampf im Web das wichtigste Instrument? Oder sind das Blogs, Xing, Facebook &amp; Co.?</em><br />
Twitter ist nicht zu schlagen. Alles andere ist dagegen statisch. Politik muss Dialog sein, nicht Verehrung.</p>
<p><em>Wie groß sind &#8211; subjektiv empfunden &#8211; die Auswirkungen Deiner Web-Aktivitäten auf Dein Wahlergebnis heutzutage? </em><br />
Bisher sehr gering. Aber man hat das gute Gefühl, alles versucht zu haben, ansprechbar zu sein. Das motiviert.</p>
<p><em>Und in vier, fünf Jahren? Wagst Du zum Abschluss eine Prognose?</em><br />
Auch Twitter wird sich dann weiter entwickelt haben. Und die politische Szene ohnehin. Vielleicht auch die CDU. ;)</p>
<p><em>Herzlichen Dank für das Interview! Wandert heute noch ins Blog. Wir freuen uns auf weitere Talks in diesem Format.</em><br />
Hat echt Spaß gemacht, ganz neue Erfahrung. Vielen Dank! Und schönes Wochenende!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Twitter+ist+nicht+zu+schlagen%27%27+http://bit.ly/12oqhQ" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Twitter+ist+nicht+zu+schlagen%27%27+http://bit.ly/12oqhQ" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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		<title>Twittpoll als Wahlkampfinstrument</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 10:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je mehr wir uns als frischgebackene Event-Veranstalter und Blogbetreiber mit der Materie Wahlkampf im Web auseinandersetzen, desto klarer wird mir, wie intensiv eine junge Generation von Politikern Social Media und Twitter bereits für ihren Wahlkampf nutzt. Ob wüste Verbalschlachten via Twitter oder Diskussion über Blogkommentare, alles wird ausprobiert. Eine Situation, aus der sich auch neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://demokratiezweinull.de/wp-content/uploads/2009/02/twitpoll.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-151" title="Twittpoll-Umfrage von Christian Söder (Jusos)" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/uploads/2009/02/twitpoll-300x182.png" alt="Twittpoll-Umfrage von Christian Söder (Jusos)" width="300" height="182" /></a>Je mehr wir uns als frischgebackene Event-Veranstalter und Blogbetreiber mit der Materie Wahlkampf im Web auseinandersetzen, desto klarer wird mir, wie intensiv eine junge Generation von Politikern Social Media und Twitter bereits für ihren Wahlkampf nutzt. Ob wüste Verbalschlachten via Twitter oder Diskussion über Blogkommentare, alles wird ausprobiert. Eine Situation, aus der sich auch neue journalistisch-ethische Fragen stellen. Ein Beispiel: Offensichtlich hat die CDU ihre Internetpräsenz neu gestaltet und eine brandaktuelle Kampagnen-Website an den Start gebracht. <a href="http://subjektivitaeten.de/" target="_blank">Christian Soeder</a> von den Jusos &#8211; ich lernte ihn online neulich im Rahmen meiner Recherchen zur mehrfach gelöschten StudiVZ-Gruppe der SPD kennen &#8211; reagiert heute mit einer <a href="http://twtpoll.com/r/tx3qs5" target="_blank">Twittpoll-Umfrage</a> auf die neue Website. Was sich dahinter verbirgt: Jeder Twitter-Nutzer kann flugs eigene Umfragen erstellen und sein persönliches Netzwerk zum Abstimmen auffordern. Wer weiß, wie effektiv Twitter ist, der weiß auch um die Schlagkraft eines solchen Tools: Im Nu kommen ein paar Dutzend Stimmen zusammen, vor allem wenn man selbst und auch das eigene Umfeld mit abstimmt. Und natürlich finden die meisten Abstimmenden aus dem Umfeld von Soeder die neue CDU-Website nicht sonderlich prickelnd. Das sieht man beim Anblick der Umfrage auf den ersten Blick. Erst bei genauerem Hinsehen wird klar, was die Motivation der Umfrageinitiators und der meisten Umfrageteilnehmer gewesen sein dürfte &#8211; und dass beide alles andere als unparteiisch sind.</p>
<p>Wie relevant sind solche Social-Media-Tools im Wahlkampf? Zu vernachlässigen? Eher abzulehnen, weil potenziell manipulativ? Ihre Meinung interessiert mich.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Twittpoll+als+Wahlkampfinstrument+http://bit.ly/14WoT0" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Twittpoll+als+Wahlkampfinstrument+http://bit.ly/14WoT0" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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