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	<title>DemokratieZweiNull &#187; Interviews</title>
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	<description>Wahlkampf im Web</description>
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		<title>Social Media &#8211; Obama geht in die in die zweite Runde</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Dorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[DemokratieZweiNull]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem erfolgreichen Social-Media-Wahlkampf von Barack Obama in den USA und dem Sieg herrschte zunächst unerwartete Funkstille seitens des Weißen Hauses. Nur noch vereinzelt wurden nach dem 5. November Tweets abgesetzt. Schnell machte sich Enttäuschung unter den Followern breit. Kritik am plötzlichen Schweigen Obamas wurde laut. Warum eine so erfolgreiche Kommunikationsstrategie ohne ein Wort beendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Social-Media-Wahlkampf von Barack Obama in den USA und dem Sieg herrschte zunächst unerwartete Funkstille seitens des Weißen Hauses. Nur noch vereinzelt wurden nach dem 5. November Tweets abgesetzt. Schnell machte sich Enttäuschung unter den Followern breit. Kritik am plötzlichen Schweigen Obamas wurde laut. Warum eine so erfolgreiche Kommunikationsstrategie ohne ein Wort beendet wurde, konnten viele nicht nachvollziehen.</p>
<p>Die Gründe für die Sendepause waren offensichtlich verwaltungstechnischer Natur. Zwar unterzeichnete der Präsident bereits am 21. Januar einen Erlass, indem er alle Abteilungen und Behörden dazu aufrief, ein System der Transparenz, Beteiligung der Öffentlichkeit und Zusammenarbeit zu schaffen, die bürokratische Umsetzung dauerte jedoch etwas länger. Schwierigkeiten bereiteten unter anderem Hürden innerhalb der Institutionen, die bisher eigentlich verhindern sollten, dass Mitarbeiter sich an  ihrem Arbeitsplatz in die 2.0-Welt einloggten.</p>
<p>Erst gute fünf Monate später konnte deshalb die Social-Media-Offensive des Weißen Hauses  in die in die zweite Runde gehen. Am ersten Mai sendete „whitehouse“ via Twitter die erste offizielle 140-Zeichen Meldung der Obama-Administration. Inhalt der Botschaft waren Verweise auf Foren in denen sich die Bürger über die Schweinegrippe informieren konnten.</p>
<p>Zudem veröffentlichte der amtierende amerikanische Präsident pünktlich zu seinen 100 Tagen im Amt Bilder auf Flickr. Auf über 300 Fotos können wir das Arbeits- und Privatleben des Präsidenten online nachvollziehen.<br />
Die Bilder zeigen ihn als verantwortungsvollen Präsidenten, als Sportler oder liebevollen Familienvater und Ehemann. Auch in anderen Social Networks ist die amerikanische Verwaltung inzwischen vertreten. Insgesamt eröffneten bisher 30 staatliche Behörden inklusive dem Weißen Haus einen eigenen Facebook-Account. Und auch auf Youtube und MySpace existieren inzwischen Channels.</p>
<p>In Deutschland ist man bisher noch nicht so weit in die Social-Media-Welt vorgedrungen. Weder existiert ein Merkel-Flickr-Stream, noch ist das Bundeskanzleramt via Twitter oder auf Youtube und Facebook vertreten. Inwieweit solche Kommunikationsinstrumente in Deutschland Erfolg hätten, ist ohnehin noch zweifelhaft. Abgesehen von bürokratischen Hindernissen, gilt es auch kulturelle Hürden zu überwinden.</p>
<p>Die deutschen Social-Media-Nutzer sind zunächst vor allem an Ergebnissen von Merkels Handeln, sowie am Dialog über ihre Politik interessiert und weniger an ihrer rein bildlicher Dokumentation. Einen bloßer Merkel-Flickr-Stream wäre deswegen wohl eher unattraktiv. Ein Twitter-Account der Kanzlerin könnte dagegen auf mehr Interesse stoßen. Über diesen Kanal wäre es Angela Merkel und einzelnen Regierungsmitgliedern möglich, wichtige aktuelle News oder Links zu Informationsseiten schneller publik zu machen. Auch über Facebook wäre das denkbar.</p>
<p>Bei beiden Instrumenten stellt sich jedoch die Frage, inwieweit hier tatsächlich ein konstruktiver Dialog geführt werden kann. Das Angela Merkel &#8211; oder vielmehr ihre Berater &#8211; posten und twittern würden, halte ich noch für möglich, dass sie auf alle Reaktionen auch eingehen könnten, für wünschenswert aber unrealistisch.</p>
<p>Einmal im Amt bleibt dafür meist keine Zeit mehr. Ohne Engagement aber stirbt der Dialog und die Accounts werden zu reinen Informationskanälen. Es stellt sich die Frage, inwieweit 2.0-Instrumente dann nicht zu 1.0-Instrumenten werden.</p>
<p>Auch Barack Obama hat nach seinem Sieg bisher nur noch selten getwittert. Einmal um mitzuteilen, dass man nun dem Weißen Haus auf Twitter folgen kann.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/s.php?q=white+house">http://www.facebook.com/s.php?q=white+house</a><br />
<a href="http://twitter.com/whitehouse">http://twitter.com/whitehouse</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse">http://www.flickr.com/photos/whitehouse</a></p>
<p><span style="color: #888888;">[Foto auf der Startseite: Official Whitehouse Photo Stream]</span></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Social+Media+--+Obama+geht+in+die+in+die+zweite+Runde+http://demokratiezweinull.de/?p=476" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Social+Media+--+Obama+geht+in+die+in+die+zweite+Runde+http://demokratiezweinull.de/?p=476" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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		<title>Audio-Interview: Social Media und Kommunalpolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 18:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dusan Minic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, die großen Parteien sind auf Bundes- und Landesebene schon auf die Social-Media-Welle aufgesprungen. Und auch die größeren Kreis- und Stadtverbände haben mit Hilfe von Profis bereits erste Gehversuche im Web2.0 unternommen. Aber was ist eigentlich in den kleineren Ortsverbänden los, in denen alles selbst gemacht werden muss? Wir haben mit Peter Welchering von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, die großen Parteien sind auf Bundes- und Landesebene schon auf die Social-Media-Welle aufgesprungen. Und auch die größeren Kreis- und Stadtverbände haben mit Hilfe von Profis bereits erste Gehversuche im Web2.0 unternommen. Aber was ist eigentlich in den kleineren Ortsverbänden los, in denen alles selbst gemacht werden muss? Wir haben mit Peter Welchering von der FDP in Remseck bei Stuttgart gesprochen. Im Audio-Interview erzählt er über die Wirkung von Podcasts in der Kommunalpolitik und wie Social Media Maßnahmen auch nach der Kommunalwahl am 7. Juni in Baden-Württemberg helfen sollen, Kommunalpolitik radikal zu verändern.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.fxcomponents.com/components/mp3player/MP3Player_v201.swf" style="outline: none;" width="350" height="20"><param name="movie" value="http://www.fxcomponents.com/components/mp3player/MP3Player_v201.swf"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="FlashVars" value="trackURL=http://demokratiezweinull.de/wp-content/uploads/2009/03/audio-interview-welchering.mp3&#038;title=Interview mit P. Welchering, FDP Remseck&#038;color1=0x33cc&#038;color2=0x66cc&#038;color3=0xffffff&#038;color4=0xffffff&#038;width=350&#038;volume=80&#038;timerMode=1&#038;autoPlay=false" /></object></p>
<p><a href='http://demokratiezweinull.de/wp-content/uploads/2009/03/audio-interview-welchering.mp3'>Download mp3</a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Audio-Interview%3A+Social+Media+und+Kommunalpolitik+http://bit.ly/nrRxW" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Audio-Interview%3A+Social+Media+und+Kommunalpolitik+http://bit.ly/nrRxW" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Twitter ist nicht zu schlagen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 17:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[DemokratieZweiNull]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Gestern massiv Follower verloren. Unpolitischer werden?&#8221; Mit diesem Tweet erregte Oliver Fraederich, ein mir bis heute Früh gänzlich unbekannter CDU-Kommunalpolitiker aus Lübeck, mein Interesse. Denn nicht jeder Twitter-Nutzer ist begeistert, wenn über Politik getwittert wird. Daher interessierte ich mich näher für die Erfahrungen, die Fraederich mit Twitter im Wahlkampf gesammelt hat, und bot ihm kurzerhand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gestern massiv Follower verloren. Unpolitischer werden?&#8221; Mit <a href="http://twitter.com/o_fraederich/status/1257595654" target="_blank">diesem Tweet</a> erregte <a href="http://www.fraederich.eu/" target="_blank">Oliver Fraederich</a>, ein mir bis heute Früh gänzlich unbekannter CDU-Kommunalpolitiker aus Lübeck, mein Interesse. Denn nicht jeder Twitter-Nutzer ist <a href="http://twitter.com/demokratie20/status/1258444818" target="_blank">begeistert</a>, wenn über Politik getwittert wird. Daher interessierte ich mich näher für die Erfahrungen, die Fraederich mit Twitter im Wahlkampf gesammelt hat, und bot ihm kurzerhand ein Twitter-Interview an. Das ist ein Interview, bei dem alle Fragen und Antworten via Twitter formuliert werden, und das in Echtzeit. Dies bedingt auch, dass weder Fragen noch Antworen länger als maximal 140 Zeichen sein können (in unserem Fall noch weniger, da alle Elemente mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter#Hashtag" target="_blank">Hashtag</a> #demo20live gekennzeichnet werden mussten).  Das Twitter-Interview fand heute in der Zeit von 14.30 Uhr bis kurz nach 15 Uhr live statt. Fragen und Antworten sind über den Twitter-Hashtag #demo20live via search.twitter.com <a href="http://search.twitter.com/search?q=&amp;ands=&amp;phrase=&amp;ors=&amp;nots=&amp;tag=demo20live&amp;lang=all&amp;from=&amp;to=&amp;ref=&amp;near=&amp;within=15&amp;units=mi&amp;since=2009-02-27&amp;until=2009-02-27&amp;source=&amp;rpp=50" target="_blank">auffindbar</a>. Der Einfachheit halber fassen wir das Gespräch jedoch auch hier im Blog zusammen:</p>
<p><em><a href="http://twitter.com/demokratie20" target="_blank"><strong>demokratie20:</strong></a> Guten Tag, wir freuen uns, dass es mit unserem Mini-Twitter-Interview klappt. </em><br />
<a href="http://twitter.com/o_fraederich" target="_blank"><strong>o_fraederich:</strong></a> Freue mich auch. Ganz ungewohnt, so was.</p>
<p><em>Wir kennen uns erst drei Stunden und nur via Twitter, bleiben wir beim Du?</em><br />
Klar. Finde das &#8220;Sie&#8221; auch sehr untwitterig.</p>
<p><em>Stimmt. Was zu der Frage führt: Ändert sich durch Twitter der Umgangston unter den Politikern?</em><br />
Eher wird der normale Umgangston öffentlicher. Abseits Zeitung und TV geht man ja auch lockerer miteinander um.</p>
<p><em>&#8230;weil es abseits von Zeitung und TV nicht öffentlich ist. Hier bei Twitter schon. Und Twitter vergisst nichts.</em><br />
Stimmt, da geht man schon ein Risiko ein. Man muss straight bleiben. Sollte aber eigentlich kein Problem sein.</p>
<p><em>Demnach geht in Deinem Umfeld tatsächlich nichts schief beim politischen Twittern? Falls doch: Was?</em><br />
Kommunalpolitik ist schwer zu vermitteln. Von meinen Followern sind vielleicht 20 Lübecker. Interessant für Rest?</p>
<p><em>Verfehlt Kommunalpolitik auf Twitter demnach nicht einfach die Zielgruppe? Warum kommunizierst Du sie dann hier? </em><br />
Ich will öffentl. zu &#8220;stellen&#8221; sein. Und andere Themen behandle ich ja auch. Zielgruppe sind alle polit.Interess.</p>
<p><em>Ist der politische Dialog via Twitter nicht undurchschaubar? Wer ist echt, welcher Nutzer ist gefälscht?</em><br />
Würd mal ganz naiv behaupten, dass es real nachprüfbar ist. Und die Fakes meist recht durchschaubar. Reply hilft.</p>
<p><em>Was bedeutet Twitter in Sachen Bürgernähe? Haben Dich bereits Lübecker erstmals via Twitter kontaktiert?</em><br />
Meist real world: &#8220;Sie &#8216;twittern&#8217; ja auch, hab ich gehört. Toll.&#8221; Melden sich aber (noch) nicht selbst an. ;)</p>
<p><em>Ist Twitter für Deinen Wahlkampf im Web das wichtigste Instrument? Oder sind das Blogs, Xing, Facebook &amp; Co.?</em><br />
Twitter ist nicht zu schlagen. Alles andere ist dagegen statisch. Politik muss Dialog sein, nicht Verehrung.</p>
<p><em>Wie groß sind &#8211; subjektiv empfunden &#8211; die Auswirkungen Deiner Web-Aktivitäten auf Dein Wahlergebnis heutzutage? </em><br />
Bisher sehr gering. Aber man hat das gute Gefühl, alles versucht zu haben, ansprechbar zu sein. Das motiviert.</p>
<p><em>Und in vier, fünf Jahren? Wagst Du zum Abschluss eine Prognose?</em><br />
Auch Twitter wird sich dann weiter entwickelt haben. Und die politische Szene ohnehin. Vielleicht auch die CDU. ;)</p>
<p><em>Herzlichen Dank für das Interview! Wandert heute noch ins Blog. Wir freuen uns auf weitere Talks in diesem Format.</em><br />
Hat echt Spaß gemacht, ganz neue Erfahrung. Vielen Dank! Und schönes Wochenende!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Twitter+ist+nicht+zu+schlagen%27%27+http://bit.ly/12oqhQ" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://demokratiezweinull.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Twitter+ist+nicht+zu+schlagen%27%27+http://bit.ly/12oqhQ" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
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