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	<title>Kommentare zu: Gefahren beim Wahlkampf im Web</title>
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	<description>Wahlkampf im Web</description>
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		<title>Von: Steffen</title>
		<link>http://demokratiezweinull.de/2009/03/wahlkampf-im-web-top-3-der-gefahren/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 22:05:29 +0000</pubDate>
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		<description>Social Media hatte m.M. einer überproportionalen Anteil am Wahlerfolg von Obama. Er hat Facebook, Twitter &amp; Co genutzt um eine Wählerschicht zu erschliessen, die - wie in Deutschland - über klassische Medien wie TV oder Zeitung nicht mehr zu erreichen ist. Verschiedene Nachbetrachtungen der Wahl in den USA zeigen deutlich, dass jugendliche Wähler einen entscheidenden Beitrag zum Wahlerfolg beitrugen, somit waren die sozialen Medien indirekt &quot;vielleicht&quot; schon wahlentscheidend.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aber noch richtiger wäre: Nicht die sozialen Medien waren wahlentscheidend, sondern deren Nutzung durch Obamas Team.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Und an diesem Punkt muss man festhalten, dass hier in Deutschland kein Licht am Horizont zu erkennen ist (auch unter 3. beschrieben). Hört man sich die Ansätze verschiedener sog. Vordenker der Parteien an (bspw. Politics 2.0 im Rahmen der Webciety, bleibt nur Ernüchterung). Es ist mehr zu erwarten, dass wir Facebook-Brochueren sehen werden, als wirkliche Partizipation oder wenigstens als Wähler ernst genommen zu werden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zumindest dieses Mal werden wir noch als Stimmvieh zur Urne trotten, aber immerhin gelockt durch bunte Bildchen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Politik in Deutschland hat ganz klar den Trend verpennt. Obama nutzte Social Media über einen längeren Zeitraum (Primaries, ..) und hatte so Erfahrungen die in Deutschland jetzt ganz klar fehlen. Und ich widerspreche auch der Aussage, dass die Nutzung bspw. von Twitter in Deutschland einfach zu gering ist. Ich kenne keine genauen Zahlen, aber Ende 2006, Anfang 2007 war Twitter auch in den USA noch kein so großes Thema, Obama hat hier m.M. eher wie ein Katalysator fungiert und einen Anteil an der steigenden Nutzung und dem Fokus der Offentlichkeit auf dieses &quot;Dingens&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media hatte m.M. einer überproportionalen Anteil am Wahlerfolg von Obama. Er hat Facebook, Twitter &#038; Co genutzt um eine Wählerschicht zu erschliessen, die &#8211; wie in Deutschland &#8211; über klassische Medien wie TV oder Zeitung nicht mehr zu erreichen ist. Verschiedene Nachbetrachtungen der Wahl in den USA zeigen deutlich, dass jugendliche Wähler einen entscheidenden Beitrag zum Wahlerfolg beitrugen, somit waren die sozialen Medien indirekt &#8220;vielleicht&#8221; schon wahlentscheidend.</p>
<p>Aber noch richtiger wäre: Nicht die sozialen Medien waren wahlentscheidend, sondern deren Nutzung durch Obamas Team.</p>
<p>Und an diesem Punkt muss man festhalten, dass hier in Deutschland kein Licht am Horizont zu erkennen ist (auch unter 3. beschrieben). Hört man sich die Ansätze verschiedener sog. Vordenker der Parteien an (bspw. Politics 2.0 im Rahmen der Webciety, bleibt nur Ernüchterung). Es ist mehr zu erwarten, dass wir Facebook-Brochueren sehen werden, als wirkliche Partizipation oder wenigstens als Wähler ernst genommen zu werden.</p>
<p>Zumindest dieses Mal werden wir noch als Stimmvieh zur Urne trotten, aber immerhin gelockt durch bunte Bildchen.</p>
<p>Politik in Deutschland hat ganz klar den Trend verpennt. Obama nutzte Social Media über einen längeren Zeitraum (Primaries, ..) und hatte so Erfahrungen die in Deutschland jetzt ganz klar fehlen. Und ich widerspreche auch der Aussage, dass die Nutzung bspw. von Twitter in Deutschland einfach zu gering ist. Ich kenne keine genauen Zahlen, aber Ende 2006, Anfang 2007 war Twitter auch in den USA noch kein so großes Thema, Obama hat hier m.M. eher wie ein Katalysator fungiert und einen Anteil an der steigenden Nutzung und dem Fokus der Offentlichkeit auf dieses &#8220;Dingens&#8221;.</p>
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